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JourFix Tarock
Newsletter / Community Update
(November 2024)

Jetzt wird es hektisch

Wir haben Euch im letzten JourFix über unsere Pläne erzählt. Damals fiel auch der Startschuss für die Arbeit an der Umsetzung. Seither hört man eifriges Tastaturgeklapper, Maus-Geruckel und der laute Ruf nach "mehr Kaffee!". Man erkennt, dass dieses Projekt nun zwar alle fordert, aber auch viel Freude bringt. Was das mit Informatik und dem Stolz auf eigene Produkte zu tun hat, erzählen wir Euch heute. Zusätzlich sprechen wir über den Fortschritt der Änderungen und die Updates, welche letzte Woche schon hochgespielt werden konnten. Am Ende beantworten wir wie immer Eure Fragen. Den Anfang macht ein kurzer Hinweis auf unser neuestes Lied, welches wir im November herausgebracht haben.

Der neue Song: Tarockieren ist mein Leben

Ja, wir haben es wieder getan. Ein neuer Song ist entstanden und auf Youtube von uns veröffentlicht worden. Hört ihn Euch gleich mal an:

https://www.youtube.com/watch?v=vBB2jdY_8mQ

Aktueller Projekt-Fortschritt

Wir haben Euch im Oktober-JourFix schon berichtet, welche Lawine an Arbeit auf uns zukommt. Wir haben die Herausforderung angenommen - "challenge accepted". Das Spannende an der Geschichte ist, dass es an allen Ecken und Enden Dinge zu ändern gibt. Wenn technisch versierte Leute eines nicht mögen, dann ist es funktionierende Systeme zu ändern. Aber genau das machen wir nun.

Aktuelle Updates

Im Laufe der letzten Woche sind kurze Updates hochgespielt worden, welche derzeit keinen Niederschlag im Updatearchiv finden. Das liegt einerseits daran, dass sie klein und oftmals hinter den Kulissen angesiedelt sind und andererseits, dass für die ausführliche Dokumentation derzeit keine Kapazität frei ist. Daher hier in aller Kürze:

Die Lust am eigenen Werk

Im Rahmen eines Interviews wurden wir letztens gefragt, warum wir Nachwuchs-Informatikern diesen Lebensweg ans Herz legen. Es drohe ja die Übernahme dieses Bereiches durch die KI. Sind da die Zukunftsaussichten noch rosig und tragfähig für einen kommenden Berufsweg?

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass zwar die Menschen früher von viel mehr Problemen, Krankheiten und Katastrophen bedroht waren, aber trotzdem die Lebensfreude mitunter höher war als heute. Vor allem in jenen Berufsschichten, welche eigenverantwortlich Dinge geschaffen haben. Sei es Tischler, Schmiede, Töpfer, Bauern oder andere Handwerkerinnen und Handwerker. Heute ist man ein kleines Rädchen im großen Ganzen und die Grenzen sind eng gesteckt. Wir haben in unserem Bereich immer das Ganzheitliche gesehen und vermittelt. Sei es bei den Mediengestaltern (Journalisten, Layouter, ..) oder auch den Programmgestaltern. Es ist ein tolles Gefühl ein Programm zu konzipieren, zu erstellen und dann in den Dienst der Sache zu entlassen. Man ist von Anfang an dabei, sieht es wachsen und dann ein wertvolles Mitglied unserer Softwareumgebung zu werden. Aufmerksame mögen die Parallelität zur menschlichen Entwicklung erkennen.

Wenn man allerdings in einem großen Unternehmen mitarbeitet, wöchentlich kleine Softwareteile als Beschäftigung bekommt, jederzeit austauschbar ist und trotzdem seine Lebenszeit nur absitzt, dann wird das zu Depressionen führen. Da hilft es dann auch nichts, wenn man vom Unternehmen jederzeit angetrieben und gestresst wird, um noch mehr zu leisten. Der fehlende Überblick zieht Dich runter.

Informatik in einem kleinen Unternehmen kann faszinierend und herausfordern sein. Natürlich gibt es auch hier manchmal Stress, Verzweiflung und Panik - aber die positiven Momente überwiegen. Zuletzt noch die Frage nach der KI: Ja, die künstliche Intelligenz hat enorme Fortschritte in den letzten Monaten gemacht und wird das auch weiterhin tun. Während Innovation wegen technischer Rahmenbedingungen immer nur lineare Fortschritte macht, kann künstliche Intelligenz eine logarithmische Fortschrittsentwicklung für sich verbuchen. Während mancherorts noch über mögliche Intelligenz-Chancen von Computern heiß diskutiert wird, grüßen sich Informatiker mit einem lapidaren "jetzt ist es soweit". Dabei spielt es keine Rolle, ob das gestern, heute oder vielleicht morgen passiert. Die Tatsache ist: Es wird passieren. Darauf muss man sich einstellen. Wenn man seinen Beruf nur wegen der "Kohle" macht, dann wird es eng. Denn die meisten Jobs übernimmt langsam die KI. Selbst kreative Jobs, eine vermeintliche Domäne der Menschen, gehen nach und nach verloren. PR-Leute, Grafiker, Anwendungsprogrammierer müssen ihre Schreibtische räumen. Tests im Bereich des Transports (Flugzeuge, Straßenbahnen, Busse, Autos, ..) laufen und kommen in den unterschiedlichen Bereichen durchwegs gut voran. Massenproduktion, Einzelhandel, Lagerlogistik und Call-Center werden bereits umgerüstet. Aber auch die Medienlandschaft wird zunehmend von KI übernommen - seien es die automatischen Zusammenfassungen in Tageszeitungen, die Zusammenfassung der Käufer-Feedbacks auf großen Verkaufsplattformen oder die Aufbereitung von Nachrichten in Medien. Bei der Programmierung ist die Entwicklung ebenfalls weit fortgeschritten. Allerdings ziehen sich jetzt Menschen langsam auf die Erstellung von Aufgaben und Fragen für die KI zurück und überlassen die Programmierung dann dem elektronischen Helfer. Dabei gibt es jede Menge rechtliche Fragen (wenn die KI die Software komplett "kennt", wie sichert man sich gegen Verlust, Diebstahl oder Spionage ab?) und auch technische Probleme (Ist die Aufgabenstellung umfassend und kann die KI daraus Software erzeugen, die den Anforderungen des Unternehmens entspricht?). Speziell für den letzten Punkt braucht es noch menschliche Fachkräfte, welche Aufgaben und die Lösung begleiten können.

Ist das jetzt pessimistisch gesehen? Das klingt so. Ja. Aber .. es öffnet Räume für die menschliche Lust an der Gestaltung, was uns zum Anfang zurückbringt. Wenn die KI meine Arbeit erledigt und mir damit das Geld erwirtschaftet, welches ich für mein Auskommen brauche, kann ich mich anderen Dingen widmen. Das kann dann zum Beispiel die Programmierung ohne KI-Unterstützung sein. Wie ein Segelboot, welches man losmacht, besteigt und in den Sonnenuntergang segelt. Ein optimistischer Traum? Ja, vielleicht. Aber träumen kann uns die KI nicht abnehmen ...

User fragen - wir antworten

Ich kann keine neue Lizenz für Tarock XXer solo lösen. Wieso?
Weil wir den Zugang nun endgültig auf den neuen Installer/Launcher umgestellt haben. Wir haben dazu auch Anfang November eine eMail an alle XXer-Userinnen und -User geschickt. Bitte von der Webseite den neuen Installer/Launcher holen, starten und installieren. Danach ist es dann wieder möglich eine neue Lizenz zu generieren.

Eure zwei Lieder gefallen mir. Wird es mehr geben?
Wir freuen uns, wenn sie gefallen. Aktuell ist noch ein drittes Lied in Arbeit, welches wir vielleicht Anfang Dezember veröffentlichen werden. Wann dann ein viertes Lied kommt, steht aktuell in den Sternen.

Nur zwei Lieder? Vielleicht ein ganzes Album?
Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Musik ist nicht unsere Hauptrichtung - aber, das müssen wir zugeben, es macht Spaß. Mal sehen, wie sich das 2025 weiterentwickelt.

Ich habe fälschlicherweise Tarock XXer solo erworben - wollte allerdings Tarock XXer Unterstützer bekommen. Kann man da was machen?
Aber sicher - wir haben Ihnen intern in der Datenbank das andere Produkt gegeben. Viel Spaß!

Das neue und breitere Format des JourFix finde ich klasse. Bitte beibehalten.
Danke für die Rückmeldung. Ja, wir werden das Format bis auf weiteres beibehalten.

5 Wochen bis Weihnachten? Ich bin mal weg ...

Seit August gibt es Lebkuchen bereits in den Supermärkten. Seit Oktober Adventskalender und die Aufbauarbeiten der weihnachtlichen Straßenbeleuchtungen. Jetzt haben auch schon die ersten Weihnachtsmärkte offen. Wen wundert es, dass man irgendwann abstumpft und den Lauf der Zeit gar nicht mehr realisiert. Aber - das sei hier nochmals ganz deutlich gesagt - es sind noch ein wenig mehr als fünf Wochen bis zum Heiligen Abend. Sechs Wochen bis zum Neuen Jahr und dann ist 2025 da.

Bremst Euch ein, genießt die Zeit, gönnt Euch ein wenig Ruhe. Punsch kann man auch daheim trinken und muss nicht von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt hetzen - bei den Preisen schon gar nicht. Schenkt Euren Lieben, Freunden und Bekannten gemeinsame Zeit. Das ist viel wertvoller als die neuen Socken, die bunte Unterwäsche oder der schnelle Gutschein. Wäre es nicht mal schöner, im Nachhinein zu sagen: "Weihnachten war fad wie immer, aber der Advent davor war dieses Jahr wirklich super"?

In diesem Sinne - Spaß haben!
Euer Tarock-Projektteam

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