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JourFix Tarock
Newsletter / Community Update
(Oktober 2020)

Das wird nichts mehr mit 2020

Während es in den Sommermonaten noch ein bisschen ruhiger war, jagt nun eine Panikmeldung die andere. Das nervt, verunsichert und macht manche hektisch. Auch bei uns hat sich da im Oktober schon einiges getan. Dazu kommen viele verschiedene Dinge, die es zu besprechen gilt. Los geht's!

Heute ist der Newsletter randvoll mit verschiedenen Themen und wir wollen gar nicht mehr länger vom Lesegenuß abhalten. Wie immer - viel Spaß!

Tarock Königrufen "Gründer" gestartet

Diese Woche haben wir uns sehr gefreut, dass wir nun die Gründer-Version für Königrufen auf den Weg bzw. in den Shop bringen konnten. Darauf haben wir jetzt einige Zeit hingearbeitet und hat auch letztlich geklappt. Einige Tage Verspätung auf den Plan mussten wir in Kauf nehmen, da wir das Update 3.0.5 noch um das Update 3.0.6 erweitern mussten. Bei der Vielzahl an SpielerInnen kommt es immer wieder vor, dass Fehler auftreten, die wir in den Tests nicht gefunden haben (z.B. spezielle Hardwaresituationen, die unsere Client-Server-Architektur ins Schwitzen bringen).

Ähnlich wie beim XXer haben wir darauf geachtet, eine stabile Alpha-Version herauszubringen, die nun Zug-um-Zug ausgebaut und verbessert wird. Wir haben hier eine Version vor uns, die gegen drei Computerspieler Königrufen spielen kann. Dazu gibt es die funktionelle Lizitation und Abrechnung. Die Optionen sind nur teilweise aktiv bisher, was sich aber auch bald ändern wird. Dazu sind jetzt noch der Editor und die Analyse gekommen, wie wir sie auch aus dem XXer kennen. In der Programmierung hat die Realisierung des Talon einige Probleme bereitet, weswegen wir auch Verspätung hatten.

Die Beta sollte mit dem Paket "Unterstützer" für Königrufen starten. Wir hoffen, dass wir das noch vor Weihnachten über die Bühne bekommen. Darin sollte dann schon das Multiplayerspiel enthalten sein.

Kurz und bündig ist gut, aber nicht immer ...

Wir haben es schon geschrieben: eine große Anzahl an SpielerInnen hat auch ganz besondere Betreuungsbedürfnisse und taucht mit Problemen auf, an die wir ursprünglich gar nicht gedacht haben.
Für diese Fälle gibt es seit Anbeginn der "Reloaded"-Serie Formulare und Kontaktmöglichkeiten, um sich bei uns Hilfe zu holen. Diese beinhalten eine Überschrift (= Platz für das Thema der Frage) und ein großes Feld, um das Problem zu erklären. In letzter Zeit kamen allerdings häufiger solche Dinge bei uns an:

Betreff: Kartenproblem
Inhalt: leer

Betreff: Problem mit Talon wählen
Inhalt: leer

Betreff: Ticket
Inhalt: Netzwerk/Internet trennen

Betreff: ich kann tarock solo nicht aktivieren
Inhalt: kann tarock solo nicht Aktivieren (sic!)

Und das ist erst die Spitze des Eisbergs. Ja, wir mögen es auch kurz und bündig. Dann kann man sich schneller der Lösung des Problems zuwenden. Aber manchmal ist alles schon arg kurz. :-)
Daher - bitte in der Überschrift kurz das Thema anreissen und im Inhalt dann ausführlich darlegen was das Problem ist und seit wann es besteht. Dann tun wir uns auch leichter mit der Hilfe.

Das Vereinsprinzip

Wir haben in unserer letzten Ausgabe bruhigende Worte geschrieben - es geht alles seinen Gang und wir liefern trotz Pandemie. Dann kam die Vereinsleitung und meinte "das ist so nicht ganz richtig". Keine Sorge - es kam nicht so schlimm, wie manche es jetzt vermuten. Hier das Statement der Vereinsleitung:

Unser Trägerverein versucht Bildungsabbrechern, Neu- und Wiedereinsteigern einen Start in das gewünschte Berufsleben zu ermöglichen. Das ist nicht immer ganz leicht, da Vorbildung fehlt oder schlichtweg der Wille zur Fortbildung. Trotzdem haben wir es seit 2005 immer wieder geschafft, interessante Wissensfelder aufzumachen und Erfolge einzufahren. Eine Besonderheit der Zusammenarbeit ist, dass ein enger Kontakt gut hilft, den inneren Schweinehund zu überwinden und an seine persönlichen Wissensgrenzen zu gehen. Corona sei Dank (Achtung - zynische Bemerkung) durften wir von enger Zusammenarbeit Abstand nehmen und haben seit März Homeoffice ausgerufen. Das hat dazu geführt, dass Menschen, die bisher beruflich gescheitert waren und denen Selbstmotivation nicht besonders geläufig ist, natürlich außer Computerspielen nicht mehr viel gemacht haben. Ein über-die-Schulterschauen mittels Webcam oder Videomeeting klingt in der Theorie zwar lustig, aber ist einerseits laut DSGVO verboten und andererseits macht das keinen schlanken Fuß.

Daher haben wir uns im Sommer mit unseren Veteranen zusammengesprochen und diese um eine außerordentliche Unterstützung gebeten. Sie haben aktuell das gesamte Projekt wieder an sich gezogen und liefern nun die nächsten Erweiterungen und Updates persönlich aus. Gleichzeitig fahren wir die Unterstützung für die Berufseinsteiger herunter, da es sich unter den derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedigungen so nicht durchführen lässt, wie es für eine erfolgreiche Arbeit notwendig wäre. Das werden wir solange so machen, bis sich die Lage ändert und wir zum gewohnten Betrieb zurückkehren können. Da unser Verein als nicht gewinnorientiert wie so viele andere durch die Maschen der Rettungsschirme purzelt und gleichzeitig der normale Betrieb nicht möglich ist, müssen wir diesen Weg beschreiten und hoffen, dass trotzdem das Fortkommen nicht behindert ist.

Tarock Solo: Die Sache mit dem Kopierschutz

Früher war alles viel einfacher - naja, nicht immer, aber in diesem Fall schon. Wenn man damals eine CD-ROM kaufte, dann war da ein Kopierschutz drauf. Das hat den Käufer, den Verkäufer und das ausführende CD-ROM-Laufwerk nicht gestört. Vielmehr ging alles flott von der Hand. Heute gibt es keine CD-ROMs mehr, weil die Händler das nicht mehr wollen und alles auf das Internet ausgelagert wird. Damit fängt das Problem meistens an.

Außerhalb von Österreich ist es kein Problem, wenn ein Spiel Kontakt zum Internet benötigt, um die Rechtmässigkeit der Kopie festzustellen. Die ganze Welt hängt am Internet. Hierzulande allerdings nicht immer. Manche wollen Internetzugriff und manchmal auch wieder nicht. Warum wir das erzählen? Weil dadurch eine spannende Geschichte entstanden ist ...

Tarock Solo errechnet sich aus dem Computer auf dem es läuft einen Identifikationsschlüssel. Dieser wird bei der Aktivierung an den Server geschickt und dieser errechnet daraus einen neuen Schlüssel und schickt den zurück. Dieser neue Schlüssel kann dann bei jedem Start vom Spielclient entziffert, kontrolliert und das Spiel bei Gleichheit freigegeben werden. Sonst könnte ja jeder beliebig viele Kopien ziehen und an seine Freunde verteilen. Ein Bestandteil des Schlüssels sind IDs der Netzwerkkommunikation. Dabei ist es egal ob man das Netzwerkkabel ausstöpselt oder das Modem abdreht. Die IDs bleiben erhalten.

Nun kam aber ein User auf die Idee, die Netzwerkverbindung nicht über das Modem zu terminieren, sondern über die Abtrennung im Netzwerkcenter von Windows. Dieses tolle Stück Software schmeißt dann kurzerhand die Netzwerktreiber weg und verändert so die Computerkonfiguration ohne den User darüber in Kenntniss zu setzen. Die IDs sind dann weg.

Wir mussten lange tüfteln, bis wir das Problem erkannt und gelöst haben. Unsere Bitte: Dreht Netzwerke über das Modem ab oder zieht das Netzwerkkabel, wenn Ihr das schon machen müsst. Grundsätzlich schicken wir keine Daten über eine aktivierte Solo-Version - da könnt Ihr das Internet auch ruhig eingeschaltet lassen.

[Rubrik] User fragen ... Support-Anfragen und die Flucht

Manche von Euch schicken uns Anfragen via Support-Ticket. Wir schauen dann, ob wir Euch online sehen und versuchen diese Probleme dann gleich über unsere Online-Admins zu lösen. Allerdings berichten die uns, dass ihre Kontaktaufnahmen (flüstern) meistens ignoriert werden. Es kommt auch vor, dass bei einer Kontaktaufnahme mit Admin-Nachricht (dann taucht die Meldung formatfüllend beim User am Bildschirm auf) panisch auf ALT-F4 geschlagen wird und damit die Flucht zum Desktop angetreten wird. Es mag in einem lokalen Kartenspiel nicht sehr häufig sein, dass Admins mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber in Tarock gibt es das seit 2017. Das ist kein Grund sich zu fürchten oder davonzulaufen. Wir wollen Euch helfen. Also beruhigt Euch, nehmt das Gesprächsangebot an (antworten !) und lasst Euch helfen. Das geht schneller als per eMail und man kann leichter rückfragen.

Support ist erst eine Bitte nach Hilfe
und dann von uns eine Unterstützung bei Eurem Problem

So wollen wir es halten, damit in Zeiten wie diesen der Ton nicht rauher wird und mehr Probleme entstehen, als ursprünglich da waren. Tretet mit uns ausführlicher in Kontakt und wir hören uns die Probleme gerne an und versuchen eifrig zu helfen. Das kann auch schon mal um 2:00 Uhr Nachts sein, wie mancheiner erstaunt bemerkte. Unsere Arbeitszeit ist 12:00 - 22:00 und manchmal noch ein bißchen länger.

In diesem Sinne einen stoischen Marsch durch das Corona-Chaos.
Wir lesen uns in einem Monat.


Euer Tarock-Projektteam

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