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+++ Newsletter / Community Update +++
(Dezember 2017)

Hallo liebe Tarock-Community,
Weihnachten steht nicht nur vor der Tür, sondern klopft bereits laut an. Dementsprechend geht das stressige Rennen um den großen Preis des Weihnachtstrubels in die entscheidende Kurve. Auch wir arbeiten noch intensiv an der nächsten Version, die wir hoffentlich noch kurz vor Weihnachten auf den Updateserver bringen werden. Es geht dabei nicht um mehr oder weniger als das Multiplayerspiel. Es funktioniert bereits seit zwei Wochen, derzeit fügen wir noch entsprechende Benutzerführung und Erklärungen ein, damit die Spiele auch stattfinden können und alle wissen, was gespielt wird.
Heute widmen wir den Großteil des Jour-fix-Newsletters der Beantwortung zweier Forumsmeldungen. Es kamen darin viele Dinge vor, die auch für andere interessant sein könnten und dementsprechende Beantwortung finden. Legen wir gleich los.

[Rubrik] Forumsbeitrag: Tarock verschenken
Werner hat im Forum die Frage aufgebracht, wie man unser Spiel am besten verschenken kann. Wir schlagen dazu zwei mögliche Wege vor:

(a) Einen Account für den/die zu Beschenkende/n anlegen (gendern ist ein Spaß). Dann von dort das Paket erwerben, für den Account aktivieren und dann in einem Brief/email/wie auch immer die Zugangsdaten des Accounts an die Person verschenken. Diese Person kann dann eMail und Passwort ändern und sofort loslegen.
(b) Wenn man selbst schon einen Account hat, kann man ein weiteres Paket erwerben. In der mitgelieferten Rechnung steht unten der Produktcode. Dieser kann verschenkt werden. Der/die Beschenkte muss dann lediglich einen eigenen Account erstellen, den Produktcode aktivieren und kann gleich starten.

Wir hoffen, diese zwei Möglichkeiten sind ausreichend, um Tarock gut verschenken zu können.

[Rubrik] Forumsbeitrag: Warum ist es so wie es ist?
Wir bekamen folgende Nachricht in das Forum:

„Leute sorry aber so wird das nix. Ned falsch verstehen aber hier mal was kontruktives. Eine beta hinter einer paywall ist schon mal mutig, verstehe das entwicklung geld kostet, dafür brauchst investoren oder man machts in der freizeit. so aber auf eine kritische usermasse zu kommen wird nicht leicht. daher wohl auch der bot modus... na lassen wir das mal dahin gestellt.

insgesamt jedoch ist alles sehr unübersichtlich und übererklärt. es ist nicht klar ob udn wann man was kaufen muss oder was man wirklich dafüpr bekommt befor man nicht eine halbe seite gelesen hat. der client wiederum meldet nur login falsch, warum ist sogar das login verboten, warum gitbs keien trial phase das ich sehe wofür ich 40 euro ausgeben soll?

da kommen wir zum nächsten, ein java client ist die nächste wall, 95% eurer zielgruppe weis nciht wie man java installiert. ich fidns ungut weil damit eine nutzung am tablet ausgeschlossen ist

die ui am loginscreen braucht auch mal einen ui designer, insgesamt hinterlässt das alles einen unguten beigeschmack, man soll im vorraus für ein produkt bezahlen das man nur auf youtube gesehen hat und nicht testen kann in einer zeit in der derartige angebote im regelfall anders finanziert werden

sorry danke nein, ich bezweifle das es jemals zu einer nennenswerten userbase kommen wird und gegen bots muss ich nciht spielen. das wird wohl das schicksal gametwists teilen mit einem tisch den ganzen abend... sehr unprofesionell das ganze, sorry“

Die Antwort unserer Projektleitung dazu lautet:

„Hallo Serossi,
Danke für den konstruktiven Beitrag. Wir werden den auch gerne in unseren morgigen Newsletter Jour-fix reinnehmen. Zwar haben wir die letzten Monate über die meisten Dinge schon gesprochen, aber gerne tun wir es hier nochmals.

@Beta hinter Paywall: Wir sind nicht in der Beta, sondern in der Entwicklung eines Programmes. Die Definition der Stages (alpha.stage, beta.stage, gamma.stage, …) richtet sich nach unserer internen Entwicklung. Laut unserem Plan, den wir im Frühjahr publiziert haben, hoffen wir, eine Startphase im 1. Quartal 2018 zu erreichen. Da es jede Menge Spieler gibt, die schon „rein“ wollten und langjährige treue Fans sind, haben wir ihnen den Zugang dadurch ermöglicht. Wir sind dankbar und verpflichtet auch ein entsprechendes Produkt zu liefern. Wobei man auch sagen muss, dass das Spiel seit 5. Juni durchgehend verfügbar war und manche Spieler seither 30-50 Runden täglich gespielt haben.

@unübersichtlich und übererklärt: Sie wollen keine halbe Seite lesen, und wissen daher nicht was Sie dafür bekommen? Ja .. eh.

@Login falsch: Ja, man kann als User mit einem Gratisaccount schon mal den Launcher downloaden. Allerdings beim Login ist natürlich Schluss, da Sie kein Paket erworben haben.

@Trialphase: Kann es frühestens geben, wenn das Produkt freigegeben ist.

@„nur“ Botmodus: Es mag vielleicht nicht zu verstehen sein, aber mir liegen gezählte 47 eMails von Menschen vor, die sich extra unserem Userbetreuer Zonta versichern ließen, dass es (a) einen Botmodus gibt und (b) sie niemals zu einem Spiel gegen Menschen gezwungen werden. Und ich denke, die Zahl derer ist noch größer, nur schreiben nicht alle eine eMail …

@warum Java-Client: Das ist eine Informatikerfrage. Java ist für alle User zu 100% gratis verfügbar und auf allen aktuellen Computerplattformen einzusetzen. Für kleine Hersteller ist die Software zwischen PC, Apple und Linux im Bereich der Portierbarkeit. Android (Tablets) ist da außen vor, da Google ein eigenes Süppchen kocht und die Software nicht so leicht übertragen werden kann. Alternativ wäre C++ möglich gewesen, aber die Portierung zwischen den Versionen verlangt einen größeren Aufwand. Auch ist die Entwicklungsumgebung nicht ohne Kostenschranken und die Knowledgebase für Entwickler nicht so groß. Daher Java.

@95% wissen nicht wie man Java installiert: Dem Link auf unserer Installationshilfeseite folgen, downloaden, ausführen, fertig. Nachdem jeder Computerbenutzer ständig Software installiert, wird das kein Problem sein. Ich denke, da tun Sie unseren Nutzern Unrecht. Und immer, wenn es Probleme gegeben hat, haben wir versucht, in kürzester Zeit dabei behilflich zu sein.

@Login-UI braucht UI-Designer: Das wird jetzt ein wenig untergriffig – aber ok. Dieses Programm entsteht als Teil einer Unterstützung für junge ProgrammiererInnen, die in diesen Beruf einsteigen. Ja, das Programm ist nicht immer konsistent. Ja, die Oberfläche auch nicht. Mir obliegt da manchmal das Machtwort, um die Geschichte zu vereinheitlichen, was nicht immer einfach ist. Aber den Loginschirm zu kritisieren finde ich spannend, da er die Funktionen hat, die andere Loginschirme in anderen Spielen auch haben. Vielleicht schlägt aus Ihren Worten doch der Frust nicht am Login vorbeizukommen, weil Sie den Kauf eines Pakets scheuen?

@Im Voraus bezahlen: Die moderne Internet free2play-Mentalität hat leider ein falsches Licht auf Softwareentwicklung geworfen worunter weltweit alle kreativen Entwickler leiden. Können Sie sich ausmalen, was eine Softwareentwicklung – z.B. wie die unsere – seit Oktober 2016 so an Kosten aufgeworfen hat? Da sind Ihnen 39,- zu viel (zum Vergleich: 1x Abendessen zu zweit oder 6 Packerl Zigaretten oder eine halbe Nacht in einem Hotel oder …)? Wenn dem so ist, dann tut mir das leid und muss Sie bitten bis zu einer möglichen Trial-Version zu warten.

@Derartige Angebote anders finanziert: Wie werden sie denn finanziert? Erzählen Sie mal – bzw. erschließen Sie uns bitte diese Geldquellen. Als privat finanzierter Verein würden wir uns freuen, wenn dem so wäre. Und nein – mit Internetwerbung ist in Österreich in dieser Zielgruppe kein Gewinn zu machen.

@Keine Userbase: Tja, da Sie jetzt nicht mit einem Marketingmenschen sprechen, sondern jemanden, der lange Jahre in sozialen Bereichen tätig ist und mit Tarock bereits vor 25 Jahren erfolgreich war, habe ich davor keine Angst. Wir haben bereits eine Userbase, wenn man sich die Paketkäufe ansieht und die spielt täglich und hilft uns, ein tolles Produkt zu kreieren. Sollten es am Schluss nur 300 oder 500 Käufer werden, dann ist das ebenso gut wie wenn es 10.000 sind. Mein Ziel ist die Zufriedenheit der Spieler, die ihrem österreichischen Lieblingskartenspiel frönen wollen und der Erfahrungsgewinn für unsere jungen ProgrammiererInnen.

@andere Portale: Jeder soll seine Geschäfte so anlegen, wie er/sie das möchte. Diese sind auch gewinnorientiert. Wir als gemeinnütziger Verein sind das nicht.

@Sehr unprofessionell: Outch. Das hätte es nicht gebraucht, denn das ist Ihre private Meinung. Andere sehen das anders. Wenn professionell bedeutet free2play, kostenpflichtige Lootboxen und Micropayment, dann nenne ich das „den letzten Cent von den Kunden lukrieren“. Das ist eine Frage der Moral und des Anstands.

Alles in allem nochmals Danke für Ihren Beitrag. Wir wünschen „Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch“. Bernhard - Projektleitender Veteran

[Rubrik] Was wurde zuletzt fertig & was kommt?
Seit dem letzten Patch spielen alle bereits auf der Technologie, die dann auch die Multiplayerspiele unterstützt. Das ist auch daran zu merken, dass nun abgebrochene Spiele (z.B. Verbindungsabbruch oder Internetunterbrechung) wieder aufgenommen werden können. Derzeit stellen wir die Benutzerführung ebenfalls darauf um (z.B. Wartemeldung, wenn andere Spieler gerade die nächste Karte überlegen). Das war bisher gegen die Computerspieler nicht notwendig, da diese enorm schnell spielen und nicht viel Zeit vergeht. Bei menschlichen Gegnern ist das manchmal ein wenig anders. Darüber hinaus passen wir den Spielkern an und bügeln einige Dinge aus, die noch aus der Anfangsphase übrig geblieben sind.

Insgesamt kann man am steigenden Mailverkehr und der Spieleranzahl zu Spitzenzeiten erkennen, dass wir langsam aus der Anfangsphase draußen sind. Das ist schön, denn es zeigt, dass wir uns der offiziellen Startphase nähern. Wie immer der Verweis auf die Tatsache, dass wir zwar in der Entwicklung stecken, das Spiel allerdings schon spielbar ist (mit Einschränkungen) und wir uns über alle neuen Spieler riesig freuen.

In diesem Sinne wünschen wir schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und ein tolles Tarock-Jahr 2018. Möge der Zuspruch in dem Stil weitersteigen und wir gemeinsam unsere Ziele erreichen.

Sandra, Sabine, Dena, Bernhard, Herbert, Matthias, Michael, Zonta, Newton und die versammelte jugendliche Programmiertruppe

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